Schreibateliers mit Jean Back

Wir4Gemeinsam

Einladung zur Beteiligung an den

Schreibateliers 2025

Arnstein, Aschersleben, Falkenstein und Seeland

unter der Leitung des ersten Stadtschreibers von Aschersleben Jean Back aus Luxemburg 

„Wir4Gemeinsam“ – Ein Projekt des Salzlandkreises mit Unterstützung der Landkreise Harz und Mansfeld-Südharz! Über 3 Landkreise erstreckend, haben sich die Städte Arnstein-Aschersleben-Falkenstein/Harz-Seeland in Sachsen-Anhalt am Harzrand zusammengeschlossen, um das kulturelle Erbe der Region zu wahren und gleichzeitig neue Impulse auf den Weg zu bringen.

Ziel ist es, zu den 30 Projekten zu gehören, die über 5 Jahre eine Bundesförderung aus dem Programm „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ bekommen.

Im Sinne einer nachhaltigen Kooperation im Kulturbereich in der Region sowie in Vorbereitung des Jurybesuches am 15. Mai 2025 bieten die folgenden Literaturateliers interessierten Personen eine Teilnahme an:

Atelier 1:

Erschließung des literarischen Erbes der Region

Welche historischen auch zeitgenössischen Texte existieren bereits und wo? Sind sie Interessierten zugänglich? Kann ihre Erschließung unter fachkundiger Mithilfe von Archivaren und Literaturwissenschaftlern angegangen, respektiv einem Publikum auf Dauer zugänglich gemacht werden?

Atelier 2

Schreiben: heute

Welche thematischen Schwerpunkte eignen sich, um in neuen Texten behandelt zu werden? Gibt es Prioritäten:

Aktualität/ Geschichte/ Familiengeschichten/ Einzelschicksale/ Politik/ Zweiter Weltkrieg/ Wende/ Zuwanderungen/ Mutationen/ Kriminalität/ Kultur etc.?

Die Themen werden, falls gewünscht, vorher diskutiert.

Atelier 3

Schauen: jetzt

Mithilfe historischer Fotografien oder neuer Aufnahmen können überraschende Geschichten entstehen. Das Atelier generiert innovative und spannende Beziehungen zwischen Bild und Text.

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Ländlicher Charakter, Flusslandschaften und Dorfidyllen stellen den Rahmen für das oben skizzierte Literaturprojekt und seine Ateliers. Dieses wird auch vom doppelten Blick auf die früheren industriellen Aktivitäten der Dörfer und ihre Evolution nach der Wende geprägt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Menschen und ihren Familien. Denn schließlich ist Geschichte auch ihre Geschichte, die sie gelebt haben, auch erleben mussten.

Die Arbeiten der AutorInnen werden in der Perspektive eines Zugangs zur Öffentlichkeit mittels Druckerzeugnissen (Hefte/Kataloge) sowie über eine einzurichtende oder die bereits existierende Webseite www.wir4gemeinsam.de entstehen. Am Tag des Jurybesuchs am 15. Mai werden die Arbeiten der AutorInnen in vorläufiger oder abgeschlossener Form vorgestellt.

Praktische Durchführung

Pro Atelier sollten nicht mehr als 8 Bewerber angenommen werden.

Einzige Kriterien sind das Interesse und die zeitliche Verfügbarkeit. Dazu ist ein eigener Laptop von großem Vorteil. Die Teilnehmer an einem oder mehreren Ateliers sollten aus den 4 Städten kommen.

Ein permanentes Lokal im Bestehornhaus in Aschersleben steht zur Verfügung. Die präzise Organisation der Ateliers, ihr zeitlicher Ablauf, der Austausch von Kontaktdaten, die Arbeitsplanung sowie die Vorbereitung für den Jurybesuch im Mai werden dort vorgestellt. Das Lokal wird gleichfalls permanenter Begegnungs-und Besprechungsort für die gesamte Dauer des Projektes sein.

Anmeldungen mit Angabe der Nummer des Ateliers sind bis spätestens den 10. April an Matthias Poeschel zu richten als Mail unter: aller.land@aschersleben.de

Beginn des Projektes am Freitag, den 25.04, um 14.30 Uhr im Bestehornhaus Aschersleben

Nachhaltigkeit

Abgesehen von Veröffentlichungen kann das Projekt ‚Literaturateliers‘ Jahr für Jahr oder zweijährig wiederholt werden. Andere literarische Schwerpunkte könnten gesetzt werden. Ziel: anfangs eine einmalige, später eine regelmäßige Literatur(zusammen)arbeit in der Region intensiv fördern.

Hintergrund: „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ ist ein Förderprogramm für Kultur, Beteiligung und Demokratie. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gefördert wird „Aller.Land“ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Der Bund stellt für das Förderprogramm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung.

Umgesetzt wird es vom Programmbüro Aller.Land (Projekteure bakv gGmbH).